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Geneteka mal anders

Wenn Du Dich für die genealogische Forschungen in Polen interessierst, hast Du bestimmt schon von Geneteka gehört, die die Forschungen sehr erleichtert und manchmal zu sensationellen Funden führt.

Geneteka ist eine Initiative der Polnischen Ahnenforschungsgesellschaft (Polskie Towarzystwo Genealogiczne), die schon seit 2006 funktioniert. Man kann bei Geneteka nach Namen suchen, die sich auf Urkunden aus unterschiedlichen polnischen Archiven befinden. Die Urkunden werden von zahlreichen Freiwilligen indexiert und mit den online Digitalisaten (falls vorhanden) verbunden. Aber Vorsicht! Manche Links funktionieren nicht mehr, weil sie noch zu der alten Version von szukajwarchiwach.pl führen. Theoretisch sollte die neue Version so vorbereitet werden, dass auch die alten Links bedient werden, es funktioniert aber nicht immer.

Ich habe die Suchfunktionen ausführlich in meinem E-Buch beschrieben, hier fasse ich nur kurz wie es funktioniert uns zeige Dir, wie man sonst diese Datenbank nutzen kann.

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Beglaubigte Kopien der Urkunden

Das Thema der beglaubigten und „normalen“ Kopien ist eigentlich sehr einfach, es kommt aber immer wieder zu Missverständnissen. Es wäre wohl sinnvoll alle Informationen an einer Stelle zu sammeln, damit man die Unterschiede und Ähnlichkeiten deutlich sieht.

Was ist eine beglaubigte Kopie?

Es ist eine einfache Kopie (auf einem Kopiergerät gemacht) von dem originalen Eintrag in einem Urkundenbuch. Dabei wird die Übereinstimmung mit dem Original samt einem Stempel und Unterschrift von dem Beamten bestätigt.

Links – die Stempel aus dem Standesamt Breslau, rechts – aus dem Staatsarchiv Stettin

Beglaubigte Dokumente werden meistens von unterschiedlichen Behörden verlangt: von Gerichten (bei z.B. Nachlassverfahren), wenn man sich um die deutsche Staatsangehörigkeit bemüht usw. Dieser Rechtsgrund ist wichtig, siehe weiter unten.

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Wann kommen die Urkunden in ein Staatsarchiv?

Die Grundregel, die sagt welche Urkunden sich schon in dem Staatsarchiv befinden sollen und welche noch im Standesamt bleiben müssen, ist grundsätzlich bekannt:

  • Heiratsurkunden und Sterbeurkunden werden nach 80 Jahren an das zuständige Staatsarchiv übergeben
  • Geburtsurkunden nach 100 Jahren

Es kann vorkommen (vor allem in kleinen Orten), dass mehrere Jahrgänge in einem Urkundenbuch geführt wurden. In diesem Fall gilt die oben genannte Regel für das letzte Jahr. Wenn z.B. ein Heiratsbuch die Jahre 1939-1942 umfasst, wird es an das Archiv erst 2023 überliefert. Es ist aber noch nicht alles 🙁

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Nach Polen kommen – aber wie?

Viele von Euch spielen mit dem Gedanken, mal nach Polen zu kommen um dort die Geburts- und Wohnorte der Vorfahren zu besuchen. Oft werden diese Gedanken nie umgesetzt – es fehlt an Zeit, Gesellschaft, die Befürchtungen sind groß. Man kennt die Sprache nicht, man weiß nicht, wie die heutige Bewohner auf den Besuch reagieren, wo man nach Unterkunft suchen soll, ob man eine Vignette für die Autobahnen braucht usw.

Lasst uns hier einige der Bedenken aufklären, die mit der Ankunft und Verkehr verbunden sind. 

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Damit du nicht vor der geschlossenen Tür stehst – Öffnungszeiten der polnischen Staatsarchive im Sommer 2019

Dieser Beitrag wurde ursprünglich für den Sommer 2017 vorbereitet, ich habe ihn im Juni 2019 überarbeitet. 

Viele von euch werden bestimmt im Sommer Polen besuchen. Es ist touristisch gesehen ein schönes Land, aber ich kann mir schon gut vorstellen, dass du auch den einen oder anderen Termin in einem der Archive planst. Das Problem ist nur, dass die Archive oft im Juli-August anders als sonst arbeiten oder sogar Urlaub planen. Es wird also nicht möglich die Leseräume zu betreten und Dokumente durch zu suchen.

Früher hat jedes Archiv die Pause an einem anderen Termin gemacht, jetzt wird auch im Sommer fast normal gearbeitet. Um dir die Reiseplanung etwas zu erleichtern, unten habe ich für dich eine Aufstellung der Öffnungszeiten gemacht. Bemerkung: die Termine betreffen das „Hauptarchiv“ und alle dazu gehörige Filialen (falls vorhanden). Die wichtigsten habe ich erwähnt.

Aber bevor Du dich auf den Weg machst, überprüfe lieber die Uhrzeiten noch mal – die entsprechenden Links findest Du in der Liste: 

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Alte Dokumente Familienarchiv

Dokumente aus dem Familienarchiv aufbewahren und schützen

Wie sieht Dein Familienarchiv aus? Hast Du überhaupt welches? Alles schön auf einer Stelle gesammelt oder unter diverse Schubladen und Kartons verteilt? 

Selbst, wenn man kein Familienforscher ist und nur aus Sentimentalität alte Briefe und Fotos aufbewahrt, soll man es richtig machen. Um so mehr sind alte Dokumente für Ahnenforscher relevant, sie dienen doch als wichtige Quellen und Lebensbegleiter alter Generationen. Weiter lesen „Dokumente aus dem Familienarchiv aufbewahren und schützen“

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Die Geschichte von Reinschdorf / Renska Wies bei Cosel in Oberschlesien

Dank der modernen Technik, zahlreichen Suchmöglichkeiten und Informationsquellen, ist es heute viel einfacher die Ortsgeschichte zu erkunden. Auch die Veröffentlichung eines Buches ist viel einfacher geworden und schon nicht mehr so teuer. Die Initiativen boomen.

Eine davon betrifft Reinschdorf (heute Reńska Wieś) bei Cosel in Oberschlesien. Schon in dem letzten Post habe ich ein Buch aus dieser Gegend vorgestellt.  Jetzt handelt es sich um eine Monographie des Dorfes Reinschdorf, geschrieben von Tomasz H. Kandziora, dem Gemeindevorsteher von Reńska Wieś. Herr Kandziora ist auch ein aktiver Mitglied der deutschen Minderheit.  Weiter lesen „Die Geschichte von Reinschdorf / Renska Wies bei Cosel in Oberschlesien“

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