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Unbekannte Informationsquelle – die kirchlichen Bekanntmachungen

Die katholische Kirche spielt im Leben der Menschen in Polen noch eine große Rolle. Die Leute nehmen an den Gottesdiensten teil, es werden auch Messen für die Familienangehörige gehalten. Und darauf will ich Dich aufmerksam machen!

Es ist mir in der letzten Zeit gelungen, aufgrund der örtlichen kirchlichen Bekanntmachungen festzustellen, wer von der gesuchten Familie noch am Leben ist und wie sind die Leute miteinander verwandt. Es funktioniert natürlich nicht immer, man muss schon etwas Glück haben, aber es kann einer der Bausteine in Deinem Familien-Puzzle sein.

Ich erkläre Dir wie es in der katholischen Kirche aussieht. Ich weiß nicht, ob es in der evangelischen Kirche ähnlich funktioniert, ich vermute ja.

Worum geht es überhaupt?

In jeder Kirche werden täglich Hl. Messen gehalten. Je nach der Zahl der örtlichen Priester und Größe der Gemeinde können es auch drei am Arbeitstag und sechs – sieben am Sonntag sein. Die Messen werden oft für bestimmte Personen gelesen – für die, die Geburtstag haben, ein Jubiläum feiern, Gottes Unterstützung brauchen oder für die Verstorbenen. Die Termine werden schon viel früher reserviert und jeden Sonntag wird der Plan für die kommende Woche veröffentlicht. Und darauf werden wir basieren! Weiter lesen „Unbekannte Informationsquelle – die kirchlichen Bekanntmachungen“

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Apostille – zusätzliche Beglaubigung einer Urkunde

Es gibt Dokumente, die zusätzlich von dem Staat bestätigt werden müssen oder sollen. Es gibt auch Beamten, die es verlangen 🙂 Die Ursache ist egal, ich zeige Dir wie es geht, ein Dokument (in unserem Fall meistens eine Urkunde) mit einer Apostille zu bestätigen.

Die Prozedur wird auf der Internetseite des polnischen Innenministerium beschrieben, auch auf Englisch.

Was ist eine Apostille?

Laut Wikipedia:

Die Apostille ist eine Beglaubigungsform im internationalen Urkundenverkehr. Sie wird im Rechtsverkehr zwischen jenen Staaten verwendet, die Mitglieder des multilateralen Haager Übereinkommens Nummer 12 zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Legalisation sind. Sie bestätigt die Echtheit der Unterschrift, die Eigenschaft, in welcher der Unterzeichner gehandelt hat, und gegebenenfalls die Echtheit des Siegels oder Stempels, mit dem die Urkunde versehen ist (Artikel 3 des Übereinkommens).

Es geschieht in folgender Form (hier auf einer Kopie der Heiratsurkunde): Weiter lesen „Apostille – zusätzliche Beglaubigung einer Urkunde“

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So findest du alte Gräber wieder

Ich habe schon darüber berichtet (auch kurz hier 2009, als man damit begonnen hat), dass es möglich ist die alten Gräber wieder zu finden. Immer mehr Friedhöfe tragen die Daten in ein EDV-System ein, die Datenbank wird dann von dem Betreiber online gestellt. Momentan werden in der Datenbank Grobonet fast 600 Friedhöfe in ganz Polen mit 2,3 Millionen Namen erfasst.

Ich habe das System Grobonet auch in meinem E-Buch beschrieben, auch die seit einiger Zeit geänderte Suchmaske.  Weiter lesen „So findest du alte Gräber wieder“

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Einwohnerverzeichnis Posen

Einwohnerverzeichnis aus Posen 1870-1931 online (mit Videoanleitung)

Ich habe für Euch wieder eine Interessante Informationsquelle gefunden 🙂 Wenn jemand Personen sucht, die zwischen 1870-1931 in Posen gewohnt haben, bitte genau zuhören.

Karteien

Das Staatsarchiv Posen stellt Karteien aus dem Einwohnerverzeichnis online. Bei szukajwarchiwach.pl gibt es alle Karteien (1091 Kartons mit je 850 – 1000 Karteien!, Buchstaben A-Z), auf der Seite e-kartoteka.net sind sie schon teilweise indexiert.

Laut der Beschreibung auf der Seite e-kartoteka.net, alle Namen sollten bis Ende 2015 indexiert werden, es ist aber wohl etwas schief gegangen 🙂 Die Indexe gibt es bis zu dem Buchstaben „P“ (genau bis zu dem Namen Plewke). Sonstige Namen gibt es wie gesagt bei szukajwarchiwach.pl. Die Links führen auch nicht unbedingt direkt zu der gesuchten Kartei. Ich habe für Euch ein Video aufgenommen und zeige wie man beide Internetseiten nutzt um die gesuchten Daten zu finden. Weiter lesen „Einwohnerverzeichnis aus Posen 1870-1931 online (mit Videoanleitung)“

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Nadel im Stohhaufen

Lebende Familienmitglieder in Polen finden

Ein Ahnenforscher beschäftigt sich hauptsächlich mit der Suche nach den Vorfahren und geht tief in die Vergangenheit. Wenn dann aber aus dem AHNENforscher ein FAMILIENforscher wird, kommt die Frage nicht nur nach der Vergangenheit, aber auch nach der Gegenwart.

Wie man die noch lebende Familienmitglieder sucht habe ich auch in meinem E-Buch beschrieben, hier noch mal eine Zusammenfassung. Ich möchte Dir 8 Tips geben, um die Suche nach der immer noch in Polen lebenden Familie zu erleichtern.

1.  Finde alle möglichen Informationen in alten Urkunden

Die noch in Polen lebende Angehörigen haben einen Vorfahren, der mit Dir verwandt ist. Hast Du wirklich alles überprüft, was ihn betrifft? Achte auch auf Informationen, die irgendwo nur einmal oder am Rande vermerkt wurden. Ein Stempel auf der Geburtsurkunde mit dem Vermerk, wo diese Person geheiratet hat. Ein Zufallsfund, wo der Vorfahre als Taufpate MIT Wohnort angegeben wurde usw. Weiter lesen „Lebende Familienmitglieder in Polen finden“

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Staatsarchiv Stettin - Liste der online Bestände

Online Bestände des Staatsarchiv Stettin

Auch das Staatsarchiv in Stettin stellt seine Bestände ins Netz. Auf der Internetseite wird zwar geschrieben, dass die Scanns auch bei szukajwarchiwach.pl zu finden sind, aber die wenige Versuche, die ich gemacht habe haben gezeigt, dass es wohl nicht immer der Fall ist.

Unter dem Link http://www.szczecin.ap.gov.pl/iCmsModuleArchPublic/showDocuments/nrap/65 in der linken Spalte befindet sich die vollständige Liste der digitalisierter Bestände (unter „Katalog materiałów zdigitalizowanych“). Darunter sind folgende Akte zu finden:

  • Museum des Stargard-Landes (Muzeum Ziemi Stargardzkiej)
  • Repatriierungsamt  (Powiatowy Urząd Repatriacyjny w …)
  • Bezirksgericht (Sąd Obwodowy w …)
  • Standesamt (Urząd Stanu Cywilnego w …)

Weiter lesen „Online Bestände des Staatsarchiv Stettin“

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Katowice / Kattowitz

Oberschlesische Genealogische Gesellschaft (Górnośląskie Towarzystwo Genealogiczne) „Silius Radicum“

Auch in Oberschlesien ist eine genealogische Gesellschaft „Silius Radicum“ tätig. Sie konzentriert sich auf dem Gebiet um Kattowitz (grob bezeichnet) und arbeitet mit dem Staatsarchiv in Kattowitz zusammen.

Digitalisierung der Urkundenbücher

Diese Zusammenarbeit ist wohl für den Internet-Ahnenforscher von großer Bedeutung, weil die Mitglieder bei der Digitalisierung der Urkundenbücher helfen. Das Archiv selbst macht es nach eigenem Plan natürlich auch, aber die Gesellschaft bearbeitet Urkunden, die (noch) nicht in dem Plan stehen. Und was sehr interessant ist – die Scanns werden online gestellt!  Weil es aber wie gesagt keine „offizielle, planmäßige“ Arbeit des Staatsarchivs ist, befinden sich die Scanns in der Datenbank szukajwarchiwach.pl NICHT.

Eine Liste der gescannten Dokumente finden Sie hier: http://siliusradicum.pl/ksiegi-metrykalne/ (mit einer deutschen Beschreibung der Tätigkeit). Es werden grundsätzlich katholische, evangelische und jüdische Urkunden aus den Jahren 1800-1874 (also bis zur Entstehung der Standesämter) bearbeitet. Es sind Duplikate der Kirchenbücher, die damals an die zuständige Gerichte abgegeben wurden.

Die Dateien werden bei Dropbox aufbewahrt, können aber frei runter geladen werden. Es ist auch sinnvoll alle Bilder erst runter zu laden und dann auf dem eigenen Rechner durchsuchen.

Namensindexe

Einige der Urkundenbücher wurden auch indexiert: http://siliusradicum.pl/zasoby/indeksy/. Momentan betrifft es nur Beuthen (Bytom), Alt Tarnowitz (Stare Tarnowice), Gleiwitz (Gliwice) St. Bartholomäus und Zyglin (Żyglin) bei Georgenberg (Miasteczko Śląskie).

Die Indexe werden im Form von Excel-Dateien dargestellt.

Forum

Wer polnisch spricht, kann auch in den Diskussionen bei dem Forum teilnehmen: siliusradicum.pl/fora/.

Warum „Silius Radicum“?

Von Anfang an hatte ich ein Problem mit dem Namen, weil ich mir ihn nicht merken konnte 🙂 Und wusste auch nicht was es bedeutet (Latein bin ich nicht mächtig, obwohl es mir in diesem Fall auch nicht weiter geholfen hätte). Es gibt aber eine Erklärung dafür:

„Schlesische Wurzeln“ heißt Latein „radices silesienses“. Durch ein Wortspiel ist dann „Silius Radicum“ entstanden 🙂 So rätselhaft und geheimnisvoll, wie die Ahnenforschung selbst 🙂

 

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