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Kirchen in Oberschlesien

Kirchengemeinden in Oberschlesien und ihre Entwicklung

Das Themenmonat Oberschlesien in der Gruppe “Ahnenforschung in Polen – die Gruppe” dauert schon zwei Monate 😉 Schuld daran ist u.a. dieser Beitrag, an dem ich so lange gearbeitet habe. Es hat sich erwiesen, dass die Entwicklung der Kirchengemeinden in Oberschlesien, besonders im XIX Jh. gar keine einfache Sache ist.

Oberschlesien ist ein Industriegebiet. Die Industrie – vor allem Eisenhütten und Bergwerke, brauchte sehr viele Arbeiter und die Leute sind aus allen umliegenden Dörfer angekommen. Dazu waren es sehr geburtenstarke Jahrzehnte, die dazu geführt haben, dass die Bevölkerungszahl rasant nach oben gestiegen ist. Kleine Dörfer oder Stadtteile wurden innerhalb von wenigen Jahren stark bebaut und es zogen dort Tausende neue Einwohner ein.

Die Bevölkerung war überwiegend katholisch, die Kirchen waren schnell zu klein. Dementsprechend mussten neue Kirchengemeinden entstehen und neue Kirchen gebaut werden. Ich habe mich hier nur auf die katholische Kirchengemeinden begrenzt.

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Einwohnerverzeichnis Posen 1870-1931 online

Datenbank, die ich hier vorstellen möchte, ist nichts Neues. Es ist Dir vermutlich schon bekannt, wenn Du in Posen forschst. Ich habe davon schon früher berichtet, damals sah und funktionierte die Homepage jedoch anders.

Worum geht es eigentlich?

In der Datenbank http://e-kartoteka.net/ befinden sich indexierte Meldekarten aller Personen, die zwischen 1870-1931 in Posen gewohnt haben, auch nur vorübergehend. Das besondere daran ist, dass auf einer Meldekarte die ganze Familie zu finden ist! Mit Geburtsdaten (auch Sterbedaten zu den verstorbenen Kinder), Namen der Eltern des Mannes, Mädchennamen der Ehefrau und was natürlich in einer Meldekarte nicht fehlen darf – die Adressen, wo die Personen / Familie gewohnt haben.

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Geneteka mal anders

Wenn Du Dich für die genealogische Forschungen in Polen interessierst, hast Du bestimmt schon von Geneteka gehört, die die Forschungen sehr erleichtert und manchmal zu sensationellen Funden führt.

Geneteka ist eine Initiative der Polnischen Ahnenforschungsgesellschaft (Polskie Towarzystwo Genealogiczne), die schon seit 2006 funktioniert. Man kann bei Geneteka nach Namen suchen, die sich auf Urkunden aus unterschiedlichen polnischen Archiven befinden. Die Urkunden werden von zahlreichen Freiwilligen indexiert und mit den online Digitalisaten (falls vorhanden) verbunden. Aber Vorsicht! Manche Links funktionieren nicht mehr, weil sie noch zu der alten Version von szukajwarchiwach.pl führen. Theoretisch sollte die neue Version so vorbereitet werden, dass auch die alten Links bedient werden, es funktioniert aber nicht immer.

Ich habe die Suchfunktionen ausführlich in meinem E-Buch beschrieben, hier fasse ich nur kurz wie es funktioniert uns zeige Dir, wie man sonst diese Datenbank nutzen kann.

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Beglaubigte Kopien der Urkunden

Das Thema der beglaubigten und “normalen” Kopien ist eigentlich sehr einfach, es kommt aber immer wieder zu Missverständnissen. Es wäre wohl sinnvoll alle Informationen an einer Stelle zu sammeln, damit man die Unterschiede und Ähnlichkeiten deutlich sieht.

Was ist eine beglaubigte Kopie?

Es ist eine einfache Kopie (auf einem Kopiergerät gemacht) von dem originalen Eintrag in einem Urkundenbuch. Dabei wird die Übereinstimmung mit dem Original samt einem Stempel und Unterschrift von dem Beamten bestätigt.

Links – die Stempel aus dem Standesamt Breslau, rechts – aus dem Staatsarchiv Stettin

Beglaubigte Dokumente werden meistens von unterschiedlichen Behörden verlangt: von Gerichten (bei z.B. Nachlassverfahren), wenn man sich um die deutsche Staatsangehörigkeit bemüht usw. Dieser Rechtsgrund ist wichtig, siehe weiter unten.

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Wann kommen die Urkunden in ein Staatsarchiv?

Die Grundregel, die sagt welche Urkunden sich schon in dem Staatsarchiv befinden sollen und welche noch im Standesamt bleiben müssen, ist grundsätzlich bekannt:

  • Heiratsurkunden und Sterbeurkunden werden nach 80 Jahren an das zuständige Staatsarchiv übergeben
  • Geburtsurkunden nach 100 Jahren

Es kann vorkommen (vor allem in kleinen Orten), dass mehrere Jahrgänge in einem Urkundenbuch geführt wurden. In diesem Fall gilt die oben genannte Regel für das letzte Jahr. Wenn z.B. ein Heiratsbuch die Jahre 1939-1942 umfasst, wird es an das Archiv erst 2023 überliefert. Es ist aber noch nicht alles 🙁

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